Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGBs Kristina Lunemann
Allgemeine Geschäftsbedingungen Kristina Lunemann
1. Allgemeines, Geltungsbereich
Die Praxis für Stressprävention und Familienberatung Kristina Lunemann ist eine Privatpraxis nach den Bestimmungen des Gesetzes über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz).

Unser Aufgaben- und Betätigungsbereich als Heilpraktiker für Psychotherapie umfasst die Beratung und die psychotherapeutische Behandlung unter Anwendung von Kurzzeit- Therapieverfahren.
Um dem hohen Anspruch an einen möglichst ganzheitlichen und langfristigen Erfolg meiner Klienten, Patienten, Seminar- und Ausbildungsteilnehmer gerecht werden zu können, ist die Vereinbarung bestimmter Rahmenbedingungen unerlässlich.
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen definieren die Regeln auf dem Weg zu diesem Ziel, um die Rechte und Pflichten aller Beteiligten klar zu kommunizieren.

Kristina Lunemann (im folgenden Beraterin genannt), führt Beratungen und sonstige Veranstaltungen gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Mit der Beauftragung gelten diese Bedingungen vom Auftraggeber (im folgenden Kunde genannt) als angenommen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.
Soweit nicht anderweitig abweichend, ausdrücklich und schriftlich vereinbart, gelten für die Beauftragung oder die Inanspruchnahme von Beratungs- oder psychotherapeutischen Behandlungsleistungen sowie die Teilnahme an Seminaren, Kursen, Trainings und sonstigen Veranstaltungen jeglicher Art, die von Kristina Lunemann –Praxis für Stressprävention und Familienberatung, Schlesienstrasse 42, 48167 Münster durchgeführt werden, für alle Kunden, Klienten und Teilnehmer folgende AGBs als Behandlungsvertrag gemäß §611 ff.BGB.

2. Angebote, Honorare, Zahlungsbedingungen
Die Angebote sind freibleibend. Änderungen vorbehalten.
Für alle Angebote werden die auf der Website veröffentlichten und/oder in der Veranstaltungsausschreibung ausgewiesenen Honorare berechnet.
Beratungs-Honorare (auch für Telefon- und Online-Beratung) sind jeweils direkt vor einer Sitzung fällig. Der Kunde erhält eine Rechnung und kann den Betrag im Vorfeld überweisen oder in bar entrichten.
Anmeldungen zu Veranstaltungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Die Honorare für Workshops und sonstige Veranstaltungen sind jeweils spätestens eine Woche vor Veranstaltungstermin fällig. Der Kunde erhält eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung, um den Betrag fristgemäß zu überweisen.

Onlineberatung

Die Onlineberatung kann keine Psychotherapie ersetzen. Sollte ich aufgrund des geschilderten Problems den Eindruck haben, eine „Face to Face“ Therapie wäre der geeignetere Weg, werde ich den Ratsuchenden weiterverweisen.
Die Beratung ist keine heilkundliche Tätigkeit, d.h. ich leiste weder diagnostische noch therapeutische Tätigkeiten in Hinblick auf psychische oder psychosomatische Erkrankungen. Im Rahmen der Beratung werden keine psychologischen Tests durchgeführt.

3. Vertragsabschluss, Behandlungsvertrag, Terminvereinbarung und Anmeldung

Ein rechtsgültiger Behandlungsvertrag kommt dadurch zustande, dass sich der Klient, Kunde oder Teilnehmer an den Heilpraktiker für Psychotherapie zum Zwecke der Beratung, Diagnostik oder Behandlung wendet und damit das generelle Dienstleistungsangebot des Heilpraktikers für Psychotherapie annimmt.

Zeit und Ort einer Beratung werden von Berater und Kunde einvernehmlich vereinbart. Dies kann per E-Mail oder telefonisch erfolgen.
Zeit und Ort der Veranstaltungen werden vom Berater festgelegt und vom Kunden akzeptiert. Die Anmeldung zu Veranstaltungen erfolgt ausschließlich schriftlich, per E-Mail, über das Kontaktformular oder über das jeweilige Buchungsformular.
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Der Kunde verpflichtet sich zu allen vereinbarten Terminen pünktlich zu erscheinen.
Zweck und Inhalt des Behandlungsvertrages
(1) Der Heilpraktiker für Psychotherapie erbringt seine Leistungen im Sinne des Behandlungsvertrages gegenüber dem Klienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung der Heilkunde, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, zur Aufklärung, Beratung, Diagnose und Therapie des Klienten anwendet.
(2) Der Heilpraktiker für Psychotherapie informiert und berät den Klienten vor Beginn der Behandlung über die wirtschaftlichen und fachlichen Vor- und Nachteile bzgl. seiner Therapiemethoden, die in der Regel nicht schulmedizinisch anerkannt sind. Der Klient entscheidet selbstverantwortlich über deren Anwendung in der Diagnostik und der Therapie.
(3) Möchte oder kann der Klient hierüber keine Entscheidung treffen, ist der Heilpraktiker für Psychotherapie berechtigt, diejenigen Methoden anzuwenden, die nach seiner fachlichen Kenntnis oder aufgrund seiner Berufserfahrung mutmaßlich dem Zielerreichungswillen des Klienten am geeignetsten erscheinen. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann dennoch nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Haftungsansprüche sind daher -auch für eventuelle Folgen- nicht abzuleiten.
(4) Soweit der Klient die Anwendung der vorgeschlagenen Methoden ablehnt und ausschließlich nach schulmedizinischen oder wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten, diagnostiziert oder therapiert werden möchte, hat er das dem Heilpraktiker für Psychotherapie gegenüber zu erklären.
(5) Dem Klienten ist bekannt, dass mit den vom HP-PT angewandten Methoden keine körperlichen Krankheiten diagnostiziert und keine Heilbehandlungen in diesem Bereich vorgenommen werden. Der Klient ist selbstverantwortlich aufgefordert, evtl. bestehende medizinische Behandlungen nicht zu unterbrechen oder aufzugeben.
(6) Der Heilpraktiker für Psychotherapie darf auf Grund gesetzlicher Beschränkungen keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) gemäß SGB ausstellen und keine verschreibungspflichtigen Substanzen, Medikamente oder Heilmittel verabreichen oder verordnen.

4. Auskunftspflicht und Mitwirkung des Klienten

(1) Der Klient ist zu einer aktiven Mitwirkung im Rahmen der therapeutischen Behandlung grundsätzlich nicht verpflichtet, auch wenn der Behandlungserfolg in der Regel zu einem Großteil vom Grad der freiwilligen Einlassung und der Umsetzung des Klienten abhängig ist.
(2) Soweit sich der Klient aktuell oder vor Behandlungsbeginn in psychologischer und/oder psychiatrischer Behandlung befindet oder befunden hat, so ist dies dem HP-PT vor Behandlungsbeginn mitzuteilen. Ggf. ist seine angestrebte Behandlung durch den HP-PT zuvor mit seinem behandelndem Arzt oder Therapeuten abzuklären.
(3) Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist daher auch berechtigt, die Behandlung abzulehnen und/oder vorzeitig abzubrechen, wenn der Klient erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder nur lückenhaft erteilt, Beratungsinhalte negiert oder Therapiemaßnahmen vorsätzlich vereitelt. Dazu zählt auch das wiederholte Fernbleiben von vereinbarten Behandlungsterminen ohne triftigen Grund.

5. Leistungsvergütung des Heilpraktikers für Psychotherapie

(1) 
Der Heilpraktiker für Psychotherapie hat für seine Dienste Anspruch auf eine Vergütung bzw. ein Honorar, welches sich an der Gebührenordnung für Heilpraktiker sowie an den allgemein üblichen Preisen im Bereich der freien Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Deutschland orientiert. Dazu gelten die zwischen HP-PT und Klient individuell vereinbarten Sätze und Zahlungsbedingungen. Die Anwendung anderer Gebührenordnungen oder Gebührenverzeichnisse ist ausgeschlossen.
(2) Der Klient ist jeweils zur vollständigen und zeitgerechten Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.
(3) Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist das Honorar im Anschluss einer jeden Beratung oder Behandlung vom Klienten in bar an den HP-PT gegen Quittung zu bezahlen oder durch Vorauskasse für eine festgelegte Anzahl von Behandlungen/Beratungen zu entrichten. Andere individuelle Vereinbarungen sind grundsätzlich möglich und bedürfen jeweils der vorherigen Absprache und der Zustimmung beider Vertragsparteien.

6. Rechnungsstellung / Honorarerstattung durch Dritte

(1) Auf Wunsch kann dem Klienten im Anschluss an eine Behandlungsphase eine Rechnung zur Vorlage beim Finanzamt oder für die eigene Dokumentation ausgestellt werden. Diese Rechnung enthält neben den Praxisdaten die Angaben zu Namen und Anschrift des Klienten und dem genauen Behandlungszeitraum. Barzahlungsquittungen sowie Rechnung dürfen weder eine Diagnose enthalten, noch dürfen die Leistungen so aufgeschlüsselt sein, dass daraus ein Rückschluss auf eine Diagnose gezogen werden kann.
(2) Eine erweiterte Rechnungsstellung, die auch diagnostische Angaben enthält, (z.B. aus Erstattungsgründen), bedarf vorab eines schriftlichen, honorarpflichtigen Auftrags des Klienten.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kostenerstattung für Behandlungsleistungen durch Heilpraktiker für Psychotherapie nicht. Privat versicherten Klienten oder solchen, die über eine private Zusatzversicherung verfügen, können Behandlungskosten u.U. ganz oder teilweise erstattet werden. Umfang und Höhe der Erstattung können je nach Gesellschaft und Tarif sehr unterschiedlich sein.
(3) Der Heilpraktiker für Psychotherapie führt weder eine Direktabrechnung mit Dritten durch, noch kann sein Honorar oder Teile davon in Erwartung einer möglichen Erstattung gestundet werden. Die Bestimmungen des § 5 (2) bleiben jeweils unberührt, auch wenn der Klient Anspruch auf Erstattung oder Teilerstattung des Honorars durch Dritte hat oder solche zu haben glaubt.
(4) Der Heilpraktiker für Psychotherapie erteilt in eventuellen Erstattungsfragen Dritten gegenüber keine direkten Auskünfte. Alle Auskünfte und notwendigen Bescheinigungen erhält ausschließlich der Klient. Derartige Leistungen sind nicht Bestandteil der Beratungsleistung und gesondert honorarpflichtig.
(5) Sämtliche Angaben, die der Heilpraktiker für Psychotherapie im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Beratung dem Klienten über die Erstattungspraxis Dritter macht, sind unverbindlich.

7. Datenschutz / Vertraulichkeit der Behandlung / Handakte

(1) Der Heilpraktiker für Psychotherapie führt über seine Leistungen, Beratungen und Behandlungsschritte eigene Aufzeichnungen in Form einer Handakte. Der Klient willigt darin ein, dass im Rahmen des Behandlungsvertrages seine persönlichen Daten durch den Heilpraktiker für Psychotherapie auch auf Datenträgern gespeichert werden.
(2) Eine Einsichtnahme in die Aufzeichnungen des HP-PT steht dem Klienten nicht zu. Ebenso kann er die Herausgabe dieser Aufzeichnungen nicht verlangen. Sämtliche Klientendaten werden streng vertraulich behandelt. Der HP-PT erteilt bezüglich den Beratungen, der Diagnose und der Therapie sowie deren Begleitumstände und/oder den persönlichen Verhältnissen des Klienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten.
(3) Soweit der Heilpraktiker für Psychotherapie aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist (z.B. Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung), ist Absatz (2) nicht anzuwenden. Dies schließt auch Auskunftspflichten gegenüber Fürsorgeberechtigten Personen ein oder wenn im Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen den HP-PT oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
(4) Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige können nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten erfolgen.
(5) Der Klient stimmt dem HP-PT gegenüber ausdrücklich zu, dass seine Krankengeschichte im Rahmen anonymisierter Fallstudien Fachkreisen zugänglich gemacht werden darf und dass sich der HP-PT mit Berufskollegen konsiliarisch zu seinem Fall beraten und dazu seine Aufzeichnungen (Handakte) verwenden darf.
(6) Soweit gesetzlich keine längere Aufbewahrungsfrist besteht, werden klientenbezogene Daten und seine Handakten für die Dauer von 10 Jahren nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt.

8. Absage eines Beratungs-Termins bzw. einer Veranstaltung durch den Kunden

Absage oder Terminverschiebung eine Beratung ist bis spätestens 2 Werktage vor dem Termin möglich und bis dahin kostenfrei. Danach wird das Honorar für die vereinbarte Zeit zu 50 % in Rechnung gestellt. Bei Terminabsage bzw. Terminverschiebung am Tag der Beratung sowie bei Nichterscheinen wird das volle Honorar als Ausfallhonorar fällig.
Für den Fall, dass der Berater einen Beratungs-Termin aus dringlichen Gründen absagen oder verschieben muss, wird der Kunde schnellstmöglich verständigt, um einen Ersatztermin anzubieten. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, bestehen nicht.
Für den Fall, dass die erforderliche Teilnehmerzahl einer Veranstaltung nicht erreicht wird oder eine Veranstaltung aus anderen Gründen abgesagt werden muss, wird der Kunde frühestmöglich informiert und erhält die bereits gezahlte Teilnehmergebühr zurück. Weitere Ansprüche darüber hinaus bestehen nicht.

9. Urheberrecht

Angebote, Ausschreibungen, Coaching- und Beratungskonzepte, persönlich erstellte CDs, MP3-Dateien, E-Books, Online-Kurs Unterlagen sowie sonstige Unterlagen sind nach dem Urheberrecht geschützt.
Alle dem Kunden ausgehändigten oder ihm zugänglich gemachten Unterlagen, Videos, Audios, PDFs, E-Books etc. sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Dem Kunden ist es nicht gestattet, die Unterlagen oder Teile daraus zu vervielfältigen und/oder Dritten zugänglich zu machen. Eine Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist untersagt und kann strafrechtlich verfolgt werden.

10. Haftung

Der Berater verpflichtet sich, alle vereinbarten Dienstleistungen nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig durchzuführen. Eine Gewährleistung für Erfolg bei der Erbringung der Dienstleistung im Therapie- und Beratungsbereich bzw. bei Veranstaltungen gibt es nicht. Eine Haftung wird ausgeschlossen.
Der Kunde bestätigt mit der Terminvereinbarung bzw. Anmeldung zu Veranstaltungen, Ausbildungen oder Online-Kursen, selbstverantwortlich zu handeln und die Anbieterin von sämtlichen Haftungsansprüchen freizustellen. Der Kunde erkennt an, für seine körperliche und psychische Gesundheit in vollem Maße selbstverantwortlich zu sein und für eventuelle verursachte Schäden selbst aufzukommen.

11. Vertraulichkeit

Der Berater verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen beruflichen, betrieblichen und privaten Angelegenheiten des Kunden auch nach der Beendigung des Vertrages Stillschweigen zu bewahren.

 12. HAFTUNG FÜR LINKS
Verweise und Links auf Webseiten Dritter liegen außerhalb meines Verantwortungsbereichs Es wird jegliche Verantwortung für solche Webseiten abgelehnt. Der Zugriff und die Nutzung solcher Webseiten erfolgen auf eigene Gefahr des Nutzers oder der Nutzerin.

Stand März 2018